Was steckt eigentlich hinter dem Begriff "Catwalk"?
Was ist die Aufgabe einer Stylistin? Mode und Modelling
haben ihre eigene Sprache, und viele Begriffe stammen
aus dem Englischen. Sie finden hier über 140 Fachbegriffe
aus der Welt der Mode und des Modelings. Wenn Sie sie
kennen, bewegen Sie sich noch sicherer im Rampenlicht
des Model-Business.
Baby Doll
Zweiteilige Nachtwäsche, bestehend aus Slip und Hemdchen.
Ursprünglich locker hängendes Oberteil mit Puffärmeln
und kleiner Pumphose. 1956 durch den Film Baby Doll und
die Hauptdarstellerin zum Trend geworden. 1957 von Couturier
Jacques Griffe neu umgesetzt.
Backstage
Bereich hinter der Bühne, wo Unbefugte keinen Zutritt
haben.
Bein-Model
Model mit besonders schönen und langen Beinen (z.B.
für Strumpfhosen-Werbung).
Bermuda-Shorts
Aus Amerika stammender Ausdruck für Hosen, die
kurz über dem Knie enden.
Big Beauty / Oversize-Model / Plus size model
Model für grössere Konfektionsgrössen.
Blouson
Sportliche, hüftlange, weite Jacke, mit einem Bund
oder Riegel zusammen gefasst. Beliebter Jackenschnitt
seit den 50er Jahren.
Bodystocking
Hautenger Anzug in Art einer Fein- oder Strickstrumpfhose,
jedoch den gesamten Körper einhüllend.
Bolero
Knappes Jäckchen, oberhalb der Taille endend, mit
langen Ärmeln.
Book / Portfolio / Buch / Mappe
Fotomappe, mit der sich die Models bei Agenturen, Fotografen
oder Castings vorstellen. Sie sollte eine nicht zu umfassende
Auswahl der besten und professionellsten Fotos oder
Arbeitsbelege (Cover, Zeitungsausschnitte) des Models
beinhalten, wenn möglich in A4-Grösse.
Booker
Arbeiten bei Modelagenturen oder bei Zeitschriften und
vermitteln bzw. buchen Models für Produktionen.
Booking / Buchung
Vermittlung eines Models an einen Kunden durch die Agentur.
Boutique
Diese Form des kleinen Modegeschäfts entstand in
den 30er Jahren, als separat von der Haute Couture auch
Accessoires vertrieben werden sollten. Heute wird mit
der Boutique meist gehobenes Prêt-à-porter
in Verbindung gebracht.
Buyout
Zuschlag zum vereinbarten Tageshonorar, das fällig
wird, wenn der Auftraggeber von der Produktion z.B.
noch Poster druckt oder mit der Kampagne ins Internet
geht. Generell ist die Höhe des Buyouts Verhandlungsgeschick
der Agentur. |